Performance di Ivano Vitali

Creazione di una maxi sciarpa con il riciclaggio della carta stampata - Omaggio a Johannes Gutemberg

La carta stampata viene attorcigliata e trasformata in filo gigante con le soli mani e senza aggiungere acqua, colle, coloranti, fissativi o altre risorse. I gomitoli di filo vengono poi trasformati in sciarpa con ferri da maglia di cartone.

Performance Darstellende Kunst

Herstellung eines Riesenschals mit Recycling von bedrucktem Papier – Hommage für Johannes Gutenberg

Das bedruckte Papier wird gezwirnt und, nur mit den Händen, ohne Hinzufügung  von Wasser, Klebstoff, Färbemittel, Fixativen oder anderem, in dickes Garn verwandelt,. Das Garnknäuel wird dann mithilfe von gigantischen Stricknadeln in einen Riesenschal verwandelt.

Documentazione fotografica di Andrea Martha Maria Zimmer

foto 1 di andrea zimmer

Mainz - 29 novembre 2018

foto 2 di andrea zimmer

Mainz - 29 Novembre 2018

foto 3 di andrea zimmer

Mainz - 29 novembre 2018

foto 4 di andrea zimmer

Frankfurt am Main - 5 dicembre 2018

foto 5 di andrea zimmer

Frankfurt am Main - 5 dicembre 2018

Casa di Marianna e Giorgio

Karlstein am Main - 7 dicembre 2018

foto 6 di andrea zimmer

Seligenstadt - 9 dicembre 2018

foto 7 di andrea zimmer

Seligenstadt - 9 dicembre 2018

foto 8 di andrea zimmer

Mainz - 10 dicembre 2018

Ivano Vitali, Bildhauer, Performer und „Ecologista“, hat seit jeher ein besonderes Verhältnis zu den Bäumen. zu deren Schutz verwendet er für seine Kreationen ausschließlich Papier und Karton recycelt. 
Seine umweltfreundliche Kunst des Vergänglichen der Schaffensperiode in Impruneta (1974-83) recycelt bei den ersten Perfomances und Installationen Papier-und Plastiktüten, Zeitschriften, Tageszeitungen, Schachteln, Eierschalen, Stöckchen, Stanniolpapier, Seifenstücke, leere Patronenhülsen etc. Sie wird beständiger Bezugspunkt für die 90er-Jahre und lebt noch heute wieder auf in den Werken und Performances. 

Kunsterzieher von 1976 bis 2010, von 1983 bis 2012 wohnt er in Florenz und von 2002 bis 2012 realisiert er seine Arbeiten im „Laboratorio per la creatività art nest“ in der Via delle Ruote 23/rot. 

1992 gründet er zusammen mit den Malern Dino Castelvecchi und Alberto Morelli die „Gruppe A.R.F.“ (Arte Ricerca Firenze). Man experimentiert mit verschiedenen Techniken und dem Gebrauch von Recyclingmaterialien. 

Im Jahr 1996 gibt Ivano die Arbeit mit verschiedenen Materialien auf und widmet sich nun ausschließlich der Wiederverwertung bedruckten Papiers. 
In seinen Performances kleidet er sich in Gewänder aus gerissenen Zeitungspapierstreifen oder entwirft große Säcke aus Zeitungspapier, die er in der Luft fliegen lässt oder aufbläst, damit Personen hineingehen können. Außerdem realisiert er Skulpturen aus Zeitungspapier-Maché, welches er modelliert und dann an der Sonne aushärten lässt. 
Um seine Kreativität besser vermitteln zu können, setzt er 1998 selbst erstellte Webseiten mit der Dokumentation seiner Werke ins Internet. 
2002 beginnt eine neue Etappe seines künstlerischen Wegs, als er beschließt, sich von seiner Mutter Maria Valentini ( 1928- 2013) das Stricken und Häkeln beibringen zu lassen und diese Techniken dann auf seine Papierkunst anzuwenden. 
So beginnt er, Zeitungsseiten in Garnknäuel jeglicher Größe zu verwandeln. Sie entstehen, indem er Streifen für Streifen - ohne Verwendung von Schere, Klebstoff oder Wasser - aneinanderfügt und aufwickelt. Die vollendete Arbeit erlaubt dem Betrachter Wörter und Buchstaben der verwendeten Zeitung zu lesen. Jedes Werk wird so zum Archiv, das einen Moment unserer Geschichte bewahrt.

Der Verzicht auf jegliche zusätzlich beigefügte Farbe führt dazu, dass die Knäuel, Gewänder und Wandteppiche auf die verwendeten Zeitungen zurückführbar sind. während die monochromen Stücke das Resultat gezielter Farbauswahl bspw. von  Werbeannoncen sind. 
Techniken und Werkzeuge sind traditionell: Flechten, Stricken, Häkeln, Webrahmen, Strick- und Häkelnadeln. 

Seit 2005 realisiert Ivano auch sehr große Objekte unter Verwendung von selbst hergestellten Riesenstrick- oder Häkelnadeln aus Holz. Unter den Arbeiten dieser Periode sind besonders zu erwähnen die „Zoom-in“, große Stricknadeln mit einem Strickstück und dem dazugehörigen Knäuel, die „tape-stries“, Wandbehänge und gleichzeitig „Archiv“ (s.o.) sowie die Riesensocken und -handschuhe. 

Seit 2017 schafft er Installationen aus Gewändern aus wiederverwendetem Papier drapiert auf  selbstgefertigten Schneiderpuppen aus Pappmaché. 

Seine konstante künstlerische Suche hat ihn aktuell zur Kreation von Gemälden aus gerollten Papierstreifen geführt, die ebenfalls ohne Wasser, Kleber oder Farbstoffe entstehen.

Ivano Vitali ist 1952 in Campotto, Argenta (Ferrara) geboren und wohnt in Lucca - Monte San Quirico.

AUSSTELLUNGEN, PERFORMANCES, INSTALLATIONEN 

2000 
FLORENZ
„Defilè di abiti quotidiani“ im Teatro della Limonaia der Villa Strozzi anlässlich des von ihm kuratierten ersten „Festival della Performance“.

2003 
VENEDIG
– Biennale Arte Visive „Brain Academy Apartment“ in der Abteilung „Extra 50“.  

2005 
FLORENZ 
„Metacarta“ - „Omaggio a Giorgio de Chirico“ im Teatro della Pergola.
TURIN 
„Eco-Efficiency Biennal“ im Lingotto.  

2006 
FLORENZ
“Maglie di giornale come Armature“, Museo Stibbert.     

2008 
APELDOORN (Niederlande)
Holland Papier-Biennale im Rijswijk Museum auszustellen, „Aia“  sowie bei C.O.D.A. - Museum in Apeldoorn, Performance „Paper Music Live“.
TOURNAI (Belgien) 
6. Internationale Triennale de la Tapisserie et des Arts de Tissu - Musée des Beaux Arts.
FLORENZ 
„TramarT“ Villa Medicea di Cerreto Guidi - Einzelausstellung. 

2009 
PRATO
“Rifiuti ad Arte: le pratiche sostenibili“  - Centro per l'arte Contemporanea Luigi Pecci.
FORLì
„Il filo della tradizione“  in der Galleria d'Arte Farneti. 

2010 
FLORENZ
„Indossare la scrittura – Omaggio a Vittorio Vettori“ - Antica Farmacia di Santa Maria Novella – Modenschau.
PISTOIA
mit der Gruppe A.R.F. „Era il tempo del ciclostile“ - Marino-Marini- Museum „Scultura indosso“ - Performance.
PRATO
„A thousand plots“ Galerie Eleonora d’Andrea Contemporanea und im Museo del Tessuto  - Gruppenausstellung.
SAN ANTONIO (Texas - USA)
„Blue Star Contemporary Art Center“ - Einzelausstellung. 

2011 
LODI
„Terza Biennale d'Arte“.
CASTIGLIONCELLO (Livorno),
„Arte e Movimento“ anlässlich des „World Championship Dance“ im Castello Pasquini.
ARGENTA (Ferrara)
„Intrecci d'arte - Prima mostra antologica“.

2012 
SYDNEY (Australien)
„Silent Poetry“ (zusammen mit Liang Quan) – Conny-Dietschold- Gallery.
SOVRAMONTE (Belluno)
Workshop di fotografia „Ai margini della realtà“ frei inspiriert vom Film „Blow up“ von Michelangelo Antonioni bei „LAB 610  XL, Spazio per l'Arte Contemporanea – Performance.

2013 
ROSIGNANO (Livorno) 
The etchells speak Italian“ an der Cala de' Medici – Modenschau (Galerie In Villa). 

2015 
CASTIGLIONCELLO (Livorno) 
„Vestire il Gigante“ im Castello Pasquini.
PISTOIA
auf den Straßen und Plätzen der Altstadt „Arte in Movimento“ - Modenschau anlässlich der Veranstaltung „Un altro parco in città 2015“. 

2016 
STOCKHOLM (Sweden)
Fiberspace Gallery „The samples“  - Einzelausstellung.
BOLOGNA 
„Setup Art Fair“, „Moda differenziata – Arte globale a impatto zero“ Performance.

2017 
PORTNEUF, QUÈBEC (Kanada)
„7. Biennale Internazionale del Lino“  „A mia madre“ - Installation. 

2018 
LUCCA 
LUCENSE – Polo Tecnologico Lucchese, Ausstellung einer Auswahl von Arbeiten 

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